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Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.

– Viktor Hugo

Musik ganzheitlich zu erfassen und auf der Bühne das Wesen einer Komposition darzustellen – das ist es, was Natalie Jurk als Sängerin reizt.

Ob auf der Opernbühne, mit Lied- oder Oratorienrepertoire: Engagements bei den Festspielen Baden-Baden, an der Bayerischen Staatsoper, an der Deutschen Oper Berlin mit den Meistersingern von Richard Wagner, als „Marcelline“ in „Le nozze di Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart und als „Little Mama“ in „Georgia Bottoms“ von Georges Vajda auf der Bühne des Uni:T Berlin belegen ihre künstlerische und szenische Vielseitigkeit. Neben zahlreichen Rollen am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken wie der „Juno“ in „Semele“ von Georg Friedrich Händel oder der „Miss Forcible“ in „Coraline“ von Marc-Antony Turnage ist sie auch immer wieder in den kirchenmusikalischen Zentren Deutschlands zu hören. Im Künstlerkollektiv Gruppe:7 beschäftigt sie sich als Performancekünstlerin mit gesellschaftskritischen Themen, die im Wandel der Zeit neu gedeutet werden.

Sie war erste Preisträgerin des internationalen Paula-Salomon-Lindberg-Gesangswettbewerbs „Das Lied“ in Berlin und gemeinsam mit Pianist Albert Mena Perez als Semifinalistin im Internationalen Kammermusik Wettbewerb „Schubert und die Musik der Moderne“ in Graz. Als Stipendiatin wird sie vom „Richard-Wagner-Verbandes“ gefördert und engagiert sich in der Stiftung Yehudi Menuhin„LiveMusicNow e.V.“, in dessen Rahmen sie regelmäßig Konzerte für Menschen gibt, die selbst keinen Konzertsaal besuchen können.

Geboren und aufgewachsen in Berlin wurde sie vor allen in der Klasse von Prof. Albert Pesendorfer an der Universität der Künste musikalisch geprägt. Zudem schloss sie an der Hochschule für Musik Saar jeweils einen Bachelor im Fach Gesang und im Fach Querflöte ab.

Wichtige Impulse im Bereich Kunstlied erhielt sie bei der Arbeit mit Matthias Wierig, Daniel Gerzenberg und Axel Bauni. Meisterkurse bei Rudolph Piernay, Brigitte Wohlfarth und Aris Argiris ergänzen ihre sängerische Ausbildung.

Sie war Mitglied im Kammerchor Saarbrücken, der „Audi Jugendchorakademie“ und dem „Deutschen Jugend Kammerchor“ und ist regelmäßig in hochkarätigen Vokalensembles, wie den KammerVokalisten Bremen, dem Arton-Ensemble, dem VerumAudium Vokalensemble, SAarVOIR Chanter, dem Bach Collegium Saarbrücken und dem jungen Chor der Bachakademie Stuttgart eingeladen. Seit der Spielzeit 2023/2024 ist Natalie Jurk Mitglied im Opernchor am Theater Bremen.